Warum Neopren auf der Pirsch?
Wer pirscht, bewegt sich langsam und oft durch Bewuchs. Harte Koffer und Stofftaschen mit Reißverschluss erzeugen genau die Geräusche, die Wild aufmerksam machen. Neopren ist weich, dämpft Kontakte und liegt ruhig am Körper.
Gleichzeitig schützt das 4 mm starke Material die Waffe auf dem Weg vor Feuchtigkeit, Schmutz und Kratzern – etwa beim Durchqueren von nassem Gras oder Unterholz.
So nutzt du das Futteral auf der Pirsch
- Länge einmal passend einstellen: Die Laschen am Laufende werden per Druckknopf fixiert.
- Futteral am Trageriemen über die Schulter nehmen – die Waffe liegt geschützt und still.
- Bei Anblick: Futteral öffnen und die Waffe herausziehen. Kein Reißverschluss, kein Suchen.
- Leeres Futteral zusammenlegen und in den Rucksack stecken oder als Sitzunterlage nutzen.
Ehrlich gesagt: Wo die Grenzen liegen
Das Futteral ist wasserabweisend, aber bewusst offen konstruiert und damit nicht wasserdicht. Bei Dauerregen dringt Feuchtigkeit an der Öffnung ein. Gegen harte Stöße – etwa im Gepäckraum eines Flugzeugs – schützt nur ein Hartschalenkoffer. Für die Pirsch und den Weg im Revier ist Neopren dagegen die leichtere und leisere Wahl.